Grading

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Als Grading wird die Bewertung des Zustands von Sammelobjekten (in diesem Fall Computer- und Videospielen) durch private Anbieter bezeichnet. Erstmals bot die Video Game Authority (VGA) im Jahr 2008 ein Grading für Videospiele an. Nachdem der Besitzer das Spiel bei einem Grading-Anbieter eingereicht hat, wird dieses anhand des äußeren Zustands auf einer Skala (häufig von 10 bis 100 oder auch von 1 bis 10) beurteilt und anschließend in einer Acrylbox versiegelt und zurückgeschickt. Je nach Anbieter werden alle Arten von Modulen und Spielen (geöffnet, originalverpackt), oder auch auch nur eingeschweißte Spiele (factory sealed) bewertet. Bei (Online-)Auktionen erzielen gegradete Spiele regelmäßig deutlich höhere Preise als identische, aber nicht bewertete, Exemplare. Dabei können bereits geringe Abweichungen der Note am oberen Ende der Bandbreite zu signifikanten Preisdifferenzen führen.

Kritik

Ein wesentlicher Kritikpunkt am Grading bezieht sich auf die fehlende Transparenz der Bewertungskriterien. Im Gegensatz zu der Bewertung von z.B. Büchern und Comics wird bei Videospielen in der Regel nur der äußere Zustand der Verpackung, nicht aber des eigentlichen Spielmoduls beurteilt. Zusätzlich haben Tests gezeigt, dass ein Spiel teilweise abweichende Bewertungen erhält, wenn es mehrmals beim gleichen Anbieter eingereicht wird.

Bekannte Anbieter